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Kino 12.09.2026

"Ich mag Reacher nicht besonders": Reacher-Erfinder schockiert Fans nach dutzenden Büchern mit seiner Haltung

"Ich mag Reacher nicht besonders": Reacher-Erfinder schockiert Fans nach dutzenden Büchern mit seiner Haltung
Lee Child hat Reacher erfunden und für die längste Zeit geschrieben. Dass er seinen eigenen Charakter gar nicht so sehr mag, hat einen ganz bestimmten Grund.

Ganze 29 Romane hat Lee Child über seinen erfolgreichen Charakter Jack Reacher geschrieben. Mit der Amazon-Serie Reacher bekam die Figur noch einmal frischen Aufwind. Man kann sagen, dass Child seiner Figur sehr viel zu verdanken hat. Zu nah wollte er Reacher emotional jedoch nie kommen. Er fürchtete, dass er dann die Qualität der Figur nicht mehr aufrechterhalten könnte.

Lee Child wollte Reacher lieber sterben lassen, als ihn weiterzuentwickeln

Vor einiger Zeit gestand Child, dass er seine Reacher-Reihe beenden wollte. Als Ende wollte er die Figur sterben lassen, doch den Fans zuliebe nahm er von dieser Idee wieder Abstand. Stattdessen fand er eine ganz andere Lösung.

Lee Child stieg aus der Reihe aus und sein Bruder Andrew Child, mit dem er die letzten Romane gemeinsam veröffentlicht hatte, ist nun der federführende Autor.

Lee Child hält selbst von seiner Romanfigur Abstand

Eine weitere Überraschung für Fans dürfte sein, dass Child selbst Reacher gar nicht so sehr mag. Und das hat einen Grund. Child weiß nämlich genau, was seine Fans an Reacher so schätzen. Um diese Qualitäten aufrechtzuerhalten, lässt er Reacher nicht zu nah an sich ran. The Guardian  gegenüber erzählte er:

Am besten ist es, der Figur nicht zu nahe zu kommen. Genau das bewahrt ihre Lebendigkeit, Ehrlichkeit und Authentizität. Es gibt viele Serien, in denen sich der Autor regelrecht in seine Figur verliebt und beginnt, sie allzu sehr in Schutz zu nehmen. Ich war da immer sehr hart. Ich mag Reacher nicht besonders; ich habe die volle Kontrolle über ihn. Ich bin der einzige Mensch auf der Welt, vor dem er Angst hat.

In diese Falle wollte sich Lee Child nicht begeben. Ebenso ließ er nicht zu, dass Reacher sich weiterentwickelt oder verändert. Stattdessen war es stets die Umwelt um den Helden, die sich geändert hat. So muss sich Reacher ständig neuen Situationen stellen, die ihn als Person und seine Ansichten herausfordern. Dieses vertraute Bild des noblen und mysteriösen Einzelgängers ist es schließlich, das uns immer wieder zurück in die Welt von Reacher zieht.

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